11 Fehler bei der Geldanlage, die Sie vermeiden sollten

Mrz 5, 2019Blog

Als Anleger wünscht man sich zwei Dinge bei einer Geldanlage: Sicherheit und Rendite. In Zeiten von Niedrigzinsen muss man strategisch investieren, um beides zu erreichen. Vor allem aber muss man sich vor leichtsinnigen Anlagefehlern bei einer Geldanlage hüten.

Anleger kämpfen im Augenblick mit folgenden Herausforderungen:

  • Kapitalverlust durch niedrig verzinste Geldanlage und Inflation (oder Minus-Zinsen),
  • kostspielige, unsichere Investments mit hohen Verlusten als Geldanlage bzw. Sachwertanlage.

Deutsche Sparer verloren 2018 fast 40 Mrd. Euro durch Niedrigzinsen. Das sind durchschnittlich 470 Euro pro Bundesbürger. Der Einlagenzins lag bei 0,19 Prozent, die Inflationsrate bei 1,93 Prozent.

Wenn Ihr Vermögen wachsen soll, muss der Ertrag immer größer sein als Steuern und Inflation.

Bei hohen Anlagesummen müssen Sie eine Strategie entwickeln und die schlimmsten Fehler bei der Geldanlage vermeiden:

1. Angst

Angst macht passiv und verunsichert bei der Wahl der Geldanlage. Wer Angst hat, belässt lieber alles beim Alten und verpasst dadurch Anlagechancen. Wer dagegen aus der Angst heraus Weltuntergangspropheten Glauben schenkt und sich durch Droh-Szenarien bei der Geldanlage beeinflussen lässt, wird ebenso wenig Erfolg haben.

2. Gier

Gier treibt Anleger in hochspekulative Anlageformen (Bitcoins, einzelne Themen/Märkte usw.), in der Hoffnung, dass schon alles gut gehen wird. Gier ist ein schlechter Ratgeber, auf den sie bei Anlageentscheidungen nicht hören dürfen.

3. „Geheimtipps“

Hören Sie nicht auf „Anlage-Gurus“ und glauben Sie nicht an „Geheimtipps“, die Ihnen per E-Mail oder im Internet angeboten werden. Sie halten nicht, was sie versprechen.

4. Schubladendenken

Wer nur einzelne Summen betrachtet und zu kleinteilig investiert, verliert den Überblick über sein Gesamtvermögen und erreicht selten sein Anlageziel.

5. Nicht anlegen

Wer hohe Summen sehr lange Zeit unverzinst anlegt, verliert jedes Jahr mindestens zwei Prozent an Kaufkraft. Die Inflation nagt an Ihrem Vermögen.

6. Schlechte Streuung, hohe Kosten

Aktien erzielen langfristig vor Kosten acht bis zwölf Prozent Rendite pro Jahr. Man muss allerdings kurzfristige Schwankungen von +/- 40 Prozent in Kauf nehmen. Wer nicht auf eine gute Streuung seiner Anlageprodukte achtet und die Kosten nicht einrechnet, riskiert die Rendite.

7. Klumpenrisiken

Wer viele Aktien oder Anleihen von wenigen Firmen aus nur einem

Land und/oder der gleiche Branche zeichnet, anstatt wenige Aktien und

Anleihen von tausenden Firmen weltweit aus allen Themenbereichen

und Branchen, geht ein hohes Risiko ein. Das Gleiche gilt, wenn dieselben Fonds oder Aktien in allen Depots und Fondspolicen gebündelt werden.

8. Kopf-in-den-Sand-Strategie

Wer alles so belässt, wie es ist und die einmal gewählte Anlageform oder Strategie nicht mehr überprüft, nimmt Verluste in Kauf. „Lieber nicht genau hinsehen und bloß nicht nachrechnen“ ist selten eine erfolgreiche Anlagestrategie.

9. Lockangebote

Fallen Sie nicht auf Angebote mit „Garantie-Zins“ herein. Wenn Sie detailliert nachrechnen, geht die Rechnung selten auf.

 

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